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Hochprozentiges von den Brennmeistern

Heinrich Miller-Aichholz, Posoniae Wien
Heinrich Miller-Aichholz, Posoniae Wien

verkostet von Heinrich Ritter Miller zu Aichholz, Posoniae Wien, Weinakademiker (Level 4 Wine and Spirit Education Trust London)

 

Autor: Hans Jürgen Below I Hasso-Nassoviae EM

Quelle: CORPS - Das Magazin Ausgabe 2/2026

 

Auf den meisten Corpshäusern wird Bier getrunken. Auf wenigen im Süden gelegentlich auch Wein. Hochprozentiges bleibt – anders als bei den Balten – oft eher dem privaten Verbrauch vorbehalten. Dafür dürfen wir bei diesem Genuss auf edle Tropfen aus korporierter Hand zählen! Bericht über eine Verkostung hochgeistiger Produkte.

Bjarne Henning Hutmacher, Chef von DSM und Erfinder der jungen Gin-Marke „Schwarzer Walfisch“
Bjarne Henning Hutmacher, Chef von DSM und Erfinder der jungen Gin-Marke „Schwarzer Walfisch“

 

Krambambuli, Krambimbambambuli. Fast drei Jahrhunderte alt ist das schöne Volks- und erst später Studentenlied über den lustvollen Verzehr von Alkohol. Es ging allerdings ursprünglich nicht, wie später gelegentlich angenommen, um Feuerzangenbowle oder ähnliche Mischgetränke, sondern um Schnaps. Es rühmt wohl den damals schon geschätzten Danziger Lachs: Das Goldwasser mit Destillat von Kardamom, Koriander, Wacholder, Lavendel, Zimt und Kümmel plus Pomeranzen- und Zitronenschalen – und natürlich mit echten Goldblättchen – zählt zu den Klassikern der Klaren.

 

So edelmetallisch (oder dekadent?) halten es unsere Corpsstudenten, die sich der Entwicklung und Produktion von hochprozentigen Getränken verschrieben haben, zumeist nicht. Aber dass es sich um hochwertige Ingredienzen handeln muss, dürfte bei unseren Kösener und Weinheimer Corpsstudenten außer Frage stehen.

 

Heinrich Miller-Aichholz vom Corps Posonia Wien hat sich daran gemacht, einige dieser hochprozentigen Tropfen für uns zu verkosten, damit wir selbst genießen dürfen – oder angemessene Präsente beispielsweise für liebe Confüchse zum 50. oder 75. Geburtstag erwerben können. Ach was – für jedes Fest!

 

Miller-Aichholz kennt sich aus mit dem Alkohol: Seit 2003 ist er Weinakademiker (Level 4 Wine and Spirit Education Trust London) und ab 2004 zusätzlich amtlicher Weinkoster der Höheren Bundeslehranstalt für Wein- und Obstbau (HBLA) Klosterneuburg. Als Inhaber einer kleinen Weinhandlung in Wien sind seine Proben sonst meist deutlich geringer im Alkoholgehalt, aber gelernt ist eben gelernt. Unser Tester: „Alle Proben wurden von mir persönlich, mit kleinen Umwegen zolltechnischer Art, bestellt und bezahlt, sodass eine objektive Bewertung gegeben ist!“ Nun denn, wir sind gespannt ...

 

GIN, IMMER WIEDER GIN

 

Beginnen wir mit Gin. Er hat in den vergangenen Jahren eine ungewöhnliche Wiederauferstehung erlebt, vom Klassiker gut sortierter Barkeeper zum Standard-Drink, vor allem mit Tonic Water.

 

Los geht unsere Reise durch die Welt der Spirituosen mit einem Namen, der für Corpsstudenten wohl besonders leicht zu merken ist: Schwarzer Walfisch. Gleich bei unserem ersten Getränk kommt Heinrich Miller-Aichholz ins Schwärmen: „Der imposante und doch sanfte Duft weckt Erinnerungen an den Sommer. Inspiriert von der unendlichen Weite des Meeres, von frischem Seewind und dem Meeresrauschen, machen maritime Botanicals diesen Premium Gin zu einem ganz besonderen, fruchtig-frischen Genusserlebnis.“ Kein Wunder, verleiht doch handverlesener Zuckertang aus der Nordsee vor Sylt und aus der Kieler Bucht dem Trunk einen unvergleichlichen Geschmack. Merklich und angenehm, so das Testat, komme der frische Duft des Meeres auf und erzeuge gemeinsam mit floralen und sehr fruchtigen Noten ein komplexes und aufregendes Zusammenspiel.

 

Die leicht konische Flasche ist für Gin eher etwas ungewöhnlich, aber geschmackvoll gestaltet. Nicht ganz so viel Freude hatte unser Tester am einfachen Plastikverschluss. Dafür entschädigt der Geruch des Meeressäugers aus Askalon mit einer dezenten Säure und leicht salziger Note, die sich im Mund bestätigt: „Eine feine Zitrusnote, die sich mit Eukalyptus unterlegt und dadurch für einen scharfen und komplexen Abgang sorgt.“ Sein Fazit: „Sehr kräftiger Gin mit Tiefe und Länge, ein maritimer Gin-Genuss, für jeden Seebär geeignet!“

 

Seit 2019 erst ist der Macher dieses Maritime London Dry Gin, Bjarne Henning Hutmacher, am Markt. Das allerdings außerordentlich erfolgreich. Nicht wenige unserer Produzenten brennen nebenher oder sogar nur aus Hobby – Hutmacher, Alter Herr bei Palaiomarchia-Masovia, konnte relativ schnell davon leben und macht das heute hauptberuflich.

 

Das Sortiment dürfte sich nun erheblich erweitern. Kürzlich berichtete die Fachpresse, dass Hutmacher vor Kurzem zugekauft hat: „Der Berliner Unternehmer Bjarne Henning Hutmacher, Gründer des national wie international viel beachteten und weltweit prämierten Schwarzen Walfisch Gin, übernimmt die Deutsche Spirituosen Manufaktur (DSM). Mit dieser Übernahme vereint der 30-jährige Gründer eine der ambitioniertesten jungen Spirituosenmarken Deutschlands mit einer der renommiertesten Premium-Manufakturen des Landes und schafft damit ein neues, hochmodernes Kompetenzzentrum für Premium-Spirituosen in Berlin.“ Wow!

 

Hutmacher selbst kommentiert: „Mit der Übernahme der DSM schlagen wir ein neues Kapitel in der deutschen Spirituosenlandschaft auf. Für uns ist es die Chance, handwerkliche Tradition mit dem frischen Unternehmergeist einer neuen Generation zu verbinden. Gemeinsam wollen wir zeigen, wie viel Innovationskraft in unserer Branche steckt.“ Sein Unternehmen ist inzwischen in über 100 Sterne-Restaurants vertreten und dabei, auch die Regale des Einzelhandels zu erobern, trotz „Premium Spirits made in Berlin“ selbstverständlich nicht nur in der Hauptstadt.

 

Dazugehört, wie bei so vielen jungen Gründern, auch bei Hutmacher ein Sozialprojekt: „Der Wal steht als Sinnbild für die Schutzbedürftigkeit der Meeresbewohner. Diese Anspielung ist nicht zufällig gewählt – uns als Produzenten ist es eine Herzensangelegenheit, die Meere, Küsten und alle seine Bewohner zu schützen. Deshalb wird mit jeder verkauften Flasche Schwarzen Walfisch Gin an Natur- und Meeresschutzorganisationen gespendet, zum Beispiel die Seehundstation Friedrichkoog.“

 

Weiter mit demselben Stoff aus England: Die Brüder Nico Gutermuth und Jan Gutermuth, Letzterer bei Normannia Halle zu Gießen aktiv gewesen, ließen sich dementsprechend schon beim Namen britisch inspirieren: The 60th Batch Dry Gin heißt ihr Produkt in der Medizinalflasche mit passendem Naturkorken. Beim Firmenlogo hingegen fühlen wir uns eher an corpsstudentische Scherenschnitte erinnert. Eine doppelt traditionelle Mischung also.

 

„Und eine harmonische Komposition, die sofort alle Sinne zum Tanzen reizt,“ meint Heinrich Miller-Aichholz, und weiter: „Das Duett von Orangenschalen und Zitronengras erzeugt ein frisches Zitrusaroma, umspielt von einem Trio aus feinen Lavendelblüten, süßen Gojibeeren und zarten Hibiskusblüten, und vollmundige Wacholderbeeren spielen die Hauptmelodie, abgerundet von kräftigem Rosmarin und würzigem Kubebenpfeffer.“ Seine Bewertung: „Eine exotische Note, die auch an Zuckermelone und etwas Salbei erinnert, eine intensive Präsenz von Kräutern begleiten diesen Gin im Finish.“ Hinweis: „Dieser Gin sollte nur in kleinen Apotheker-Größen genossen werden – ein Solitär für geübte Gin-Freunde.“

 

Jan Gutermuth erinnert sich noch gut daran, wie er mit Corpsbrüdern auf einer Mini-Tischdestille zu Hause experimentiert hat: „Für die anschließende Verkostung im kleinen Kreis hatte ich mein eigenes Produkt dann in eine fremde Flasche gefüllt, um ehrliche Reaktionen zu bekommen. Da war ich im guten Mittelfeld und als Anfänger sehr zufrieden! Der Name The 60th Batch, also der 60. Versuch oder die 60. Charge, kommt daher, dass ich mit der Tischdestille 60 Mal selbst gebrannt hatte, bis wir zufrieden waren.“

 

Heute lassen die Brüder zwar bei einem externen Dienstleister im Taunus brennen, sehen sich aber immer noch eher als Manufaktur – jede Flasche wird individuell beschriftet.

 

Anhängern von eher süßlichem Gin raten wir übrigens zum „Ruby Red Batch“ Sloe Gin, doch sollte auch diese Dosis nicht übertrieben werden, da das Produkt ebenfalls eher kräftig ist. Der Tester: „Süßliche Wacholdernote mit Anklängen an Schlehe und Nelke, cremig-süße Kräuternote samt wärmendem, leicht süßlichem Abgang mit Cassis-Rosmarin im Finish.“

 

Die beiden Brüder haben auch anderes im Sortiment: Marillen, Haselnüsse und Waldhimbeeren, sozusagen alte Klassiker der Obstbrände, entfachen im Eichenholzfass eine ganz neue Leidenschaft.

 

Jan Gutermuth bietet – gerade für Geschenke – einen besonderen Service an: „Wir bringen auf Wunsch Corpswappen, Vereinslogos, Firmenschilder, Bilder oder persönliche Grüße auf unsere Holzgeschenkboxen. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!“

 

Apropos Holz – auch Gutermuths haben ein Sozialprojekt: „Viele harte Jahre liegen hinter unseren hessischen Wäldern. Hitzewellen, Schädlinge oder Schäden durch Stürme: Unseren heimischen Laubbaumarten geht es schlecht wie nie. Genau hier wollen wir uns engagieren – mit jeder verkauften Flasche möchten wir einen Teil des Erlöses in die Aufforstung unserer heimischen Wälder spenden.“

 

TRINKEN WIE IM AUSLAND - TEQUILA, LAVENDELLIKÖR UND PASTIS

 

Vom Deutschen Forst gleich in die weite Ferne. Tequila heißt es bei Felix Elkmann Rhenaniae Freiburg, sogar „Finest Tequila“. Und dafür sind gleich mehrere Corpsstudenten verantwortlich: neben Felix Elkmann samt Bruder Adrian auch die Brüder Felix und Arnd Pickhardt (ebenfalls Rhenania Freiburg) sowie Friedrich von Lyncker Rhenaniae Tübingen.

 

Die Freunde begaben sich auf eine intensive und abenteuerliche Reise durch das Mexikanische Jalisco und dessen Highlands und Lowlands. Außerhalb der Ortschaft Tequila und ganz in der Nähe von Guadalajara entdeckten sie eine Familien-Hacienda, die in der Lage war, einen unverwechselbar sanften Tequila zu erschaffen.

 

Geboren wurde ein Spirit ohne Kompromisse in seiner puren Form. Somit entstand der Name InCorrupto: „der Unkorrumpierbare“. Der Name sollte fortan für den elementaren Unterschied zwischen diesem Finest 100 % Blue Weber Agave und einem industriell produzierten Mixto Tequila stehen. Erreicht wird die unvergleichliche Sanftheit der InCorruptos durch eine außergewöhnliche und weit über die Standards hinausgehende Reifung im Barrique-Fass, und zwar in alten Rotweinfässern, in denen anschließend Whisky gelagert wurde.

 

Das schmeckt man, sagt Miller-Aichholz über den InCorrupto Anejo: „Schon die äußerst elegante durchsichtige Medizinalflasche mit Naturkork spricht für ein sehr hochwertiges Produkt, das mit einer dezenten, aber dafür saftigen Blätternote begeistert.“ Man rieche bei dem edlen Produkt der Berliner quasi die Weite des Guadelajara-Tals!

 

Begutachtung: „Warme, cremige Nussaromatik, Alkohol gut eingebunden, angenehmer Trinkfluss mit einer dezenten Eukalyptusnote im Abgang – Trinkfreude, die man pur genießen kann.“ Der InCorrupto Anejo bekommt 2 Jahre Fasslagerung, der Extra Anejo 5 Jahre. Der Reposado reift 6 Monate im Fass und bewahrt somit noch einen Teil der fruchtigen Agavennote. Der Plata kommt ganz frisch in die Flasche und ist ohne die Reifung ein Tequila in seiner ursprünglichsten Form.

 

Im mexikanischen Familienbetrieb werden die eigens für InCorrupto hergestellten Glasflacons befüllt und für den Versand nach Europa unter strengsten Auflagen der Mexikanischen Regierung versiegelt, denn nur Spirituosen von dort dürfen sich Tequila nennen.

 

Der Lav’a Belle von Dr. Veronika und Constantin Ebert wird mittlerweile international getrunken
Der Lav’a Belle von Dr. Veronika und Constantin Ebert wird mittlerweile international getrunken

Für den nun zu verkostenden Likör Lav’a Belle Esprit de Provence (den es neuerdings als „Liberté“ auch ohne Alkohol gibt) gilt: Name Ausland, Produktion Deutschland. Trotzdem spazieren wir im Geiste durch die Lavendelfelder und Kräutergärten der Provence, während uns an der Côte d’Azur eine sanfte Brise die Aromen frischer Zitronen und Vanille mitbringt. Aus dieser Komposition bester Zutaten und des Lebensgefühls der Region entsteht der Lavendellikör von Veronika und Constantin Ebert (Pomerania-Silesia): „Man kennt es, der perfektionistische Schwabe, das Beste oder Nichts. Wir sind zwar keine Ingenieure bei Daimler, aber kommen auch aus Stuttgart und haben mindestens die gleichen Ansprüche. So entstand Lav’a Belle in unzähligen Iterationen, bis wir die perfekten Zutaten im perfekten Verhältnis und den perfekten Verarbeitungsprozess gefunden hatten.“ Mit weniger als dem besten Aperitif wollte Ebert sich nicht zufriedengeben. Über Vorkenntnisse verfügten seine Frau und er allerdings beim Start 2020 so gar nicht: „Wir hatten überhaupt keine Ahnung von der Materie, haben uns aber immer tiefer reingefuchst“, erinnert sich Constantin Ebert.

Das „Schaffa“ hat sich gelohnt, das Ergebnis überzeugt. Ebert hat wohl den besten Biolavendel und besonders aromatische Bourbon-Vanille ausfindig gemacht, die sich harmonisch mit der speziellen Kräutermischung der Provence verbinden. Miller-Aichholz bestätigt: „In der Nase ausgeprägter Lavendel mit würzigen Anklängen und im Geschmack eine warm-cremige Lavendelnote mit feinen Minzenoten – ein angenehmes Finish.“

 

Was Wunder, dass die ersten 600 Flaschen vom neuen Aperitif nach Eröffnung des Onlineshops 2021 binnen drei Wochen ausverkauft waren, es musste hektisch nachproduziert werden. Inzwischen führen über 20 Onlineshops, über 40 Einzelhändler und über 30 Großhändler den lila Aperitif. Waren es 2022 noch ein paar Gastronomien in Stuttgart, ist Lav’a Belle heute bereits in ganz Deutschland erhältlich. In mehr als 150 Bars und Restaurants steht der Drink auf der Karte.

 

Das Hobby wurde so schnell zum Fulltime-Job. Veronika Ebert hat inzwischen ihren Job als Ärztin an den Nagel gehängt und kümmert sich ausschließlich um das Unternehmen. Währenddessen optimiert Constantin Ebert die Prozesse im Hintergrund. So hat er 2024 neue IT-Lösungen eingeführt und die Logistik des Unternehmens mit neuen Partnern auf Wachstum und Internationalisierung ausgerichtet.

 

Lav’a Belle hat schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Neben Gold und Silber in vielen internationalen Wettbewerben auch volle 100 % und somit Gold bei der strengen Prüfung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) 2023 sowie ebenfalls Gold bei der „Women’s International Trophy“ 2024.

 

Die Empfehlung von Heinrich Miller-Aichholz für die Creation in ihrer traditionellen Provence-Flasche: „Ein angenehmer Sommer-Drink, der vielseitig einsetzbar ist, etwa mit Prosecco, mit Tonic oder einfach pur mit Eis.“ Weiterer Tipp: Neuerdings ist auch ein „Ready-to-drink Purple Negroni“ auf Basis des Likörs im Angebot.

 

Wir bleiben in Frankreich – jedenfalls vom Lebensgefühl, denn bei Pastis denkt man unwillkürlich an Männer, die Boule spielen, malerische Bistros und vor sich gelblich trübe, mit eiskaltem Wasser aufgegossene Gläser haben.

 

Raimund Jebens und seine Frau Paula-Sophie Kömmler haben den 1A‑Pastis entwickelt
Raimund Jebens und seine Frau Paula-Sophie Kömmler haben den 1A‑Pastis entwickelt

Unser 1A-Pastis von Raimund Jebens (Franconia Tübingen) und seiner Frau Paula Kömmler ist jedoch das Ergebnis einer langen heimischen Entwicklungsreise mit 27 Prototypen, bis das Produkt schließlich seit 2023 in einem Spirituosenatelier im Norden Deutschlands in kleinen, handgefertigten Chargen hergestellt wird.

 

Die beiden sind stolz auf dieses traditionelle Verfahren: „Für unseren Pastis setzen wir ausschließlich auf die hochwertigsten Zutaten und verzichten bewusst auf künstliche Aromen.“ Sie verwenden für das jüngste Batch #3 nur frische, bio-zertifizierte Premium-Botanicals: Veilchen, Kalmus, Minze, Basilikum, Koriander, Ehrenpreiskraut, Lavendel und Zitrone.

 

Jebens und seine Frau lieben den Süden: „Pastis verkörpert die unbeschwerte, klare und belebende Frische der mediterranen Sonne. Das Mittelmeer im Sommerwind, kleine Fischerdörfer bei Marseille, die weißen, kalkigen Calanques und die wohltuend brennende Hitze. Dieser Pastis ist eine Hommage an den französischen Klassiker und zugleich eine mutige Neuinterpretation.“

 

Die Trinkempfehlung für den Stoff aus der sehr schönen zylindrischen Flasche mit Glasstöpsel lautet: „Man mixe einen Teil Pastis mit bis zu drei Teilen Eiswasser – für den unverwechselbaren, erfrischenden Genuss.“ Schmeckt garantiert 1A.

 

KLARE UND ANDERE DEUTSCHE KLASSIKER

 

Dr. Thomas Elenz, ehemaliger AH-Vorsitzender des Corps Teutonia Stuttgart, bewirtschaftet hobbymäßig eine typische Streuobstwiese mit alten Hochstämmen auf der schwäbischen Alb. Sein Credo: „Die Pflege großer Bäume, die nicht genetisch verändert wurden, und eine nachhaltige Nutzung der Wiese mit Schafen sind uns wichtig.“ Und was macht man aus Obst außer Saft und Konfitüre? Am besten Obstbrand! Zumindest als Corpsstudent. Und wie nennt man den Schnaps von den Wiesen mit den Schafen? Natürlich: Bio geMÄH!t ...

 

Der kleine Betrieb besitzt nur ein begrenztes Brennrecht und erzeugt damit jährlich nicht mehr als ungefähr 50 Liter reinen Alkohol. Dazu wird das Obst von Hand und sortenrein geerntet und eingemaischt. Elenz: „Nach dem Destillieren lassen wir die Brände in offenen Glasballons einige Jahre reifen. Dadurch sinkt die Ausbeute zwar beträchtlich, aber der Geschmack wird stark verbessert.“ Daraus wird dann eine Spirituose mit 40 Prozent. Die ist – eine echte Rarität – offiziell biozertifiziert.

 

Im Angebot sind Schweizer Wasserbirne, roter Berlepsch, Zwetschge oder einfach nur Obstler. Gut zu merken ist der praktische Einheitspreis von 15 Euro für die kleine 0,2-Liter-Flasche. Wie man sich anhand der Brennkapazität denken kann, passt das Format gut zur Produktionsmenge – und der frisch pensionierte Maschinenbauer verkauft davon ungefähr ein Drittel: „Ein weiteres Drittel wird verschenkt, und den Rest trinke ich selbst!“ Was für ein schönes Hobby!

 

Ebenfalls aus der Abteilung „Klarer“ stammen neue Produkte, die gerade dabei sind, sich auf dem Markt zu etablieren. Jan Claußen Germaniae München ist vom Fach: Studium in Weihenstephan. Mit Leidenschaft und Fachwissen entwickelt er alkoholfreie wie alkoholische Getränke für diverse Labels. Unter eigener Marke KLAЯ vermarktet er sein „Hard-Seltzer“, ein modernes In-Getränk, das sich an eine eher junge Kundschaft gewandt: fermentiertes Brauwasser mit 5 % Alkohol und mit – ganz bewusst – nur leichten Aromen. Für diesen Betrag eigentlich zu wenig Umdrehungen! Die Mode stammt aus den USA und ist dort wie in Frankreich und UK bereits ein Milliardengeschäft. Claußen: „Man wird sehen, ob sich das Produkt in Deutschland etablieren kann. Derzeit pushen wir KLAЯ mit einem Partner als Kultgetränk erstmal in Hamburg.“

 

KLAЯ wird in der Brauerei eines befreundeten Landsmannschafters (Brau- und Malzmeister Dr. Hannes Kremmin, Landmannschaft Viruna Graz) im Lohn produziert. Aus dieser Zusammenarbeit entstand der Gedanke, auch gemeinsam Schnaps zu brennen. Bereits am Markt ist Pilot Gin in den Varianten Blue Sky (40 %) und Navy Strength (60 %). Warum Pilot Gin? Einer der beiden Herren ist begeisterter Privatflieger.

 

Vor zwei Jahren wurde die erste Charge Aquavit Likedeeler, angelehnt an norwegische Rezepte, gebrannt und in Sherry-Eichenfässern eingelagert. Claußen erklärt den Namen: „Als Likedeeler bezeichneten sich die Vitalienbrüder Störtebeckers – alles wird gleich geteilt! Daher schenkt man sich einen Likedeeler auch nicht selbst ein, sondern seinem Trinkgesellen. Und umgekehrt.“ Ende August 2026 geht eine limitierte Auflage in den Verkauf. Übrigens: Der skandinavische Kenner genießt Aquavit ungekühlt.

 

Ein Exot unter unseren Schnapsproduzenten ist der Apotheker Wolfgang Scholz. In seiner Zeit als Student bei den Münchner Schwaben (vorher war er bei Hasso-Nassovia Marburg) wurde er bei den Olympischen Spielen 1972 als „Ehrenbegleiter“ dem damaligen IOC-Protokollchef Juan Antonio Samaranch zugeteilt, der später IOC-Präsident wurde. Die Hauptaufgabe bestand dabei in der sehr spannenden Aufgabe, diesen in seiner Limousine bei den vielen Fahrten von einem Finale zum nächsten zu begleiten, da nach jedem Wettkampf die korrekte Einhaltung des Protokolls bei der Medaillenvergabe zu überwachen war. „Ein prägendes Erlebnis war das“, erinnert er sich. Im Beruf hat sich Scholz in der Pharmabranche zudem mit „scholzdatabank.com“ einen Namen gemacht, die heute vor allem in den USA als Drug Information Tool bekannt ist.

 

Scholz: „Ich bin ja nun auch schon Mitte siebzig und habe die von mir seinerzeit übernommene Familienapotheke in Lüdenscheid inzwischen verpachtet. Aber das Schnapsgeschäft meines Vaters betreibe ich als Hobby noch sehr gerne weiter.“ Das Erbstück ist der Kräuterschnaps MABI Alter Lüdenscheider Magenbitter. Auf der Website wird die Herkunft aus einer Apotheke nicht verschleiert, sondern ganz deutlich herausgestellt – „Pharmazeutische Präparate“ heißt es dort ganz unverblümt. Zugleich eine Erinnerung, dass man Alkohol früher beim Apotheker erwerben musste.

 

„Heute kaufe ich den Alkohol, meist mit 90 %, bei großen Herstellern. Ich brenne also nicht selbst. Was dann bei uns stattfindet, ist das Extrahieren der Aromen von Drogen – ja, so nennt man die getrockneten Kräuter bei uns wirklich“, scherzt der Apotheker. Perkolation nennt sich das Ganze, wenn der Geschmack in einem langen Rohr durch Alkohol herausgelöst wird.

 

Den eher maskulinen Magenbitter seines Vaters hat Scholz schon vor vielen Jahren durch ein gewissermaßen weibliches Element ergänzt: Er produziert einen Ladybitter mit dem Slogan „Orange küsst Kräuter und rote Trauben“. Obwohl von der Bezeichnung her eher ein Damengetränk, findet der Stoff als Grundlage für Mixgetränke auch bei den Herren großen Anklang – das kann ich als sein Corpsbruder bei den Hessen-Nassauern in Marburg bestätigen. Rund 2000 Flaschen verkauft der Lüdenscheider Apotheker im Jahr, den man heute allerdings mehr auf Reisen und vor allem auch in seiner Lieblingsstadt München antrifft.

 

WHISKEY ODER WHISKY?

Egal – ist eh schwäbisch

 

Gutes von der Schwäbischen Alb: Whisky von Finch und Brände von Bio geMÄH!t
Gutes von der Schwäbischen Alb: Whisky von Finch und Brände von Bio geMÄH!t

Ob das Beste zum Schluss kommt, ist bei Spirituosen selbstverständlich reine Geschmackssache. Auf jeden Fall kommt jetzt aber der größte Betrieb. Finch, wunderbar abgeleitet vom Familiennamen Fink (siehe die beiden Vögel im Firmenlogo), ist Deutschlands führender Whiskyproduzent. Über 6000 Fässer mit 200 bis 500 Litern Kapazität hat Hans-Gerhard Fink (Germania Hohenheim und Ratisbonia) derzeit im Lager. Der gelernte Landwirt, der von seinen Eltern nur einen kleinen Bauernhof auf der Schwäbischen Alb geerbt hatte, bewirtschaftet heute einen 400-Hektar-Betrieb.

 

In den 1990er-Jahren war er dann durch Heirat zu einer kleinen Obstbrennerei gekommen und war davon so fasziniert, dass er sich wenig später selbst daran versuchte. Zunächst ein Hobby, aber infiziert vom Schnapsbrennervirus, ließ er sich bald eine weitere, größere Destille einrichten, um professionell Obstbrände herzustellen. Fink: „In dieser Zeit keimte bei mir schon die Idee, es mit dem Whiskybrennen zu versuchen. Der Gedanke lag nahe, denn schließlich wachsen die Rohstoffe auf unseren eigenen Feldern.“ 2011 kaufte er dann die damals bundesweit größte Destillerie und legte los.

 

Heraus kam unter anderem der Finch Rye Edition Schwäbischer Hochland Whisky. Eher selten findet man in Europa einen Whisky aus Roggen. In Rotweinfässern vier Jahre gereift, entstand so ein Whisky – wie Heinrich Miller-Aichholz schreibt – mit einem intensivfruchtigen Geschmack nach Trauben, Rosinen und Zitrusfrüchten, gepaart mit Karamell und Gewürznoten.

 

Des Testers Typisierung: „Eleganter Eye-Catcher-Karton und durchsichtige Flasche mit Kunststoffverschluss und Agraffe. Geruch sehr dezent, leicht rauchige Note mit Holzaromen umspielt, und ausgewogen im Geschmack, gut eingebundenes Holz und Raucharomen, feine Roggennote mit wärmendem Finish.“ Fazit: „Sehr feiner Rye-Whisky mit eleganter Aufmachung und großem Trinkvergnügen.“ Aber: „Persönlich verstehe ich die Agraffe um den Plastikverschluss nicht so ganz.“ Inzwischen wurde das geändert, Fink dazu: „Vor Naturkorken habe ich allerdings einen gewissen Respekt – der hohe Alkoholgehalt greift sie doch manchmal stärker an als gewünscht. Wir haben jetzt eine ganz neue Technik und verschweißen den Verschluss, zur Sicherheit für den 

Kunden.“

 

Ohnehin ist diese verkostete Variante inzwischen ausverkauft – oder ausgetrunken, wie es so schön auf Speisen- und Getränkekarten heißt. Inzwischen werden die Flaschen schon mit 10 bis 12 Jahre altem Whisky abgefüllt und ausgeliefert.

 

Ergänzt wird der Roggentrunk durch den Finch Corn Edition Schwäbischer Hochland Whisky – eine weitere Variante im Sortiment: Mais als Basis. Eine 5-jährige Lagerung in alten Bourbon-Fässern macht diesen Whisky zu einer echten Spezialität für alle Bourbon-Style-Liebhaber. Sein besonderes Aroma erinnert an Kokos, Vanille, Cornflakes und Nüsse. Tester Miller-Aichholz beschreibt das so: „Dezente weiche Aromatik mit leichter Holznote in der Nase und im Mund leicht malzige Note, stoffig und komplexe Aromen. Die Reifung in alten Bourbon-Fässern sorgt für einen sehr würzigen Abgang.“ Also eine intensive Maisvariante, die das Herz des Kenners höherschlagen lässt, ein Whisky für besondere Stunden. Neue Abfüllungen haben heute ebenfalls 10 bis 12 Jahre Reifung hinter sich.

 

Fink-Finch hat ein noch deutlich größeres Angebot, weitere Sorten bis hin zu Cask Strength sowie Gin, Likör und Obstbrände und einiges mehr. Ein beeindruckendes Sortiment. Fink bespielt auch alle Kanäle vom eigenen Webshop über professionelle Handelsunternehmen und die Bar- und Restaurantszene. Und das nicht nur in Europa, sondern auch in Japan und China. Fink: „Sogar in England sind wir gut im Geschäft. Nur von den USA lassen wir unter den derzeitigen politischen Bedingungen lieber die Finger, da haben wir leider recht viel Geld versenkt durch das Hin und Her mit Trumps Zöllen.“

 

Wer sich das Ganze vor Ort ansehen will – Fink bietet ein bis zweimal pro Woche offene und geschlossene Tastings an. Am Tag der offenen Brennerei im vergangenen Jahr kamen über 4000 Menschen und haben die ganze Gegend in helle Aufregung versetzt. Der umtriebige Whiskyunternehmer: „Bei uns ist eben außer der Destillerie viel los, weil ich über 20 Hektar ehemaliges Militärgelände samt Munitionsdepot übernommen habe, wo es bei Wanderungen neben den geistigen Genüssen auch sonst etliches zu entdecken gibt.“

 

Also los – Krambambuli wartet. Und das nicht nur, wenn die bösen Schnupfen plagen.

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      • Einleitung
      • 1 Vom Berg- und hüttenmännischen Berufe und seinem Nutzen
      • 2 Von der Aufnahme des Bergbaues
      • 3 Von den Gängen, Klüften und Gesteinsschichten
      • 4 Von den Grubenfeldern und von den Ämtern der Bergleute
      • 5 Von dem Aufschluß und dem Abbau der Lagerstätten und von der Markscheidekunst
      • 6 Von den Werkzeugen, Geräten und Maschinen
      • 7 Vom Probierwesen
      • 8 Von der Vorbereitung der Erze für das Schmelzen
      • 9 Von den Schmelzöfen und den Gewinnungsverfahren der Metalle
      • 10 Von der Edelmetallscheidung, dem Abtreiben und Silberfeinbrennen
      • 11 Vom Entsilbern des Schwarzkupfers und Eisens
      • 12 Von den Salzen und vom Glas
      • Buch von den Lebewesen unter Tage
    • Mythos und Tradition
      • Mythos Corps
      • Interview Roland Girtler
      • Montanuniversität Leoben
    • Studentischer Zweikampf
      • Zwischen Klinge und Zeitgeist
      • Bolgár und Busson
      • Deutschbaltische Mensuren in Dorpat
      • Über die Säbelmensur
      • Zwei tödliche Duelle
    • Thema
      • 175 Jahre KSCV - Erbe und Auftrag
      • Corpsstudenten in der Geistlichkeit
      • Corpsstudenten im 21. Jahrhundert
      • KI-Revolution
    • Zeitgeschichte
      • Revolution 1848/49
      • Der Steiger geht
      • Der Held von Lengede
      • Zum Gedenken unserer gefallenen Corpsbrüder
      • Lebewohl Vollwichs
    • Corpsstudenten
      • Bismarck, Otto Fürst von
      • Heine, Heinrich
      • Ketteler, Wilhelm Emanuel Freiherr von
      • Liebknecht, Wilhelm
      • Marx, Karl Heinrich
  • Corpszeitung
    • Ausgaben bis 2030
    • Ausgaben bis 2025
    • Ausgaben bis 2020
    • Ausgaben bis 2015
  • Kleines Kommersbuch
    • Festliche Lieder
      • Bundeslied
      • Gaudeamus igitur
      • Auf der Rudelsburg
      • Leoben
      • Grazer Studentenlied
      • Burschen heraus
      • O, alte Burschenherrlichkeit
      • Rückkehr des alten Studenten
      • Ehre, Freiheit, Vaterland
      • Studentische Hymne
      • Drei Klänge
      • Die Gedanken sind frei
      • Wenn Alle untreu werden
      • Hoch vom Dachstein an
      • Zu Mantua in Banden
      • Hohe Nacht der klaren Sterne
      • Lied auf die Gefallenen
      • Ist einer unsrer Brüder dann geschieden
      • Fiducit
      • Ich hatt' einen Kameraden
      • Landesvater
      • Fuchsenritt
    • Bergmannslieder
      • Bergmannsstand
      • Der Bergmann im schwarzen Gewand
      • Es gräbt der Bergmann
      • Knappenlied
      • Ich bin ein Bergmann
      • Im schönen, grünen Steirerlande
      • Rostig wird die Grubenschiene
      • Bergmannsleben
      • Tarnowitzer Fahrtenlied
      • Singt mir ein Lied
      • Und wenn der schwarze Kittelmann
    • Kneip- und Volkslieder
      • Fuchsenlied des Corps Erz
      • Als der Lenz den Blütensegen
      • Alt-Heidelberg, du feine
      • Der Gott, der Eisen wachsen ließ
      • Prinz Eugenius, der edle Ritter
      • Ein frohes Herz voll Lieb' und Lust
      • Aura academica
      • Gold und Silber
      • Viel volle Becher klangen
      • Gelübde
      • Burschenabschied
      • Stimmt an mit hellem, hohem Klang
      • Was die Welt morgen bringt
      • Wir lugen hinaus
      • Zieht der Bursch die Straß' entlang
      • Teutoburger Schlacht
      • Als wir jüngst in Regensburg waren
      • Beim Rosenwirt
      • Kneipgelage
      • Der Graf von Rüdesheim
      • Perkeo
      • Papst und Sultan
      • Fahrender Schüler
      • Ein Heller und ein Batzen
      • Es zogen drei Burschen
      • In einem kühlen Grunde
      • Gestern saß ich still beim Wein
      • Musikanten und Schnurranten
      • Morgenlied der schwarzen Freischar
      • Wildgänse rauschen durch die Nacht
      • Wohl ist die Welt so groß und weit
      • Ergo bibamus
      • Ich bin der Fürst von Thoren
      • Schlendrian
      • Siebenbürger Jägerlied
      • Im Krug zum grünen Kranze
      • Jonas
      • In jedem vollen Glase Wein
      • Keinen Tropfen im Becher mehr
      • Prager Musikanten
      • Filia hospitalis
      • s' gibt kein schöner Leben
      • Trinklied
      • Der Ritter von der Gemütlichkeit
      • Vagantenlied
      • Lützows wilde Jagd
      • Die schöne Kellnerin von Bacharach
      • Lied eines fahrenden Schülers
      • Kurfürst Friedrich
      • Sind wir vereint zur guten Stunde
      • In allen guten Stunden
      • Ich sitz' so gern in der Schenke
      • Urbummellied
      • Pappenheimer
      • Schon wieder tönt's vom Werke her
      • Hammerschmied
      • Grad aus dem Wirtshaus
      • Krambambuli
      • Vom Barette schwankt die Feder
      • Westerwald
  • Kaleidoskop
    • Das Salz-Comic
    • Gradieranlage Altaussee
    • Geschichte der polnischen Studentenschaft in Leoben
      • Archiv Magdalena Bernaka
    • Leoben 1948
    • Bruno Kreisky und die Corpsstudenten
    • Kärntner Abwehrkampf 1918 - 1920
    • Rebenhof - Hartmut Aubell
    • Die Erzbergbahn
  • Intern (nur für Mitglieder)
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    • Corpsgeschichte
      • Promotion Fagerer 1980
      • Philistrierung Fagerer 1978
      • Corpshausübergabe 1978
      • Ledersprung 1991, 1993, 2001 und 2002
      • Zeichnungen Biberich
      • Zeichnungen Kuebel
      • Aquarelle, Zeichnungen Winfried Aubell
      • Zeichnungen Metzner
      • Als ich Student in Leoben war (EM Pelzel)
      • Leibfamilien Stammbäume
    • Ahnengalerie
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      • Eckart Hubert Drössler IV
      • Ferdinand Jansky
      • Otto Daghofer
      • Benno Mang
      • Heribert Riedler
      • Werner Lentz
      • Erwin Kuebel
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